Ashtanga als ein Stil des moderenen Hatha-Yoga geht auf seinen Begründer K. Pattabhi Jois zurück. Diese Form des Yoga zeichnet sich durch das dynamische Üben der Asanas im Einklang mit dem Atemrhythmus aus. Die Synchronisierung von Atem und Bewegung nennt man Vinyasa.
Im Ashtanga gibt es festgelegte Übungssequenzen. Jede Serie ist eine Abfolge von Asanas, innerhalb der jede einzelne Position auf die nächstfolgende vorbereitet. Die erste Serie, in Sanskrit "Yoga Chikitsa" bedeutet Yoga Therapie. Sie soll den Körper und das Nervensystem kräftigen und Heilungsprozesse unterstützen. Durch regelmäßiges Üben, kann Lebensenergie aktiviert werden.
Die zweite Serie, "Nadi Shodana", reinigt das Nervensystem und öffnet die Energiekanäle. Die Serien advanced series A, B, C, D sind für sehr fortgeschrittene Schüler, und erfordern ein hohes Maß an Kraft und Beweglichkeit. Jahrelanges und regelmäßiges Üben sind notwendig.
In der Ashtanga Yoga Praxis wird mit dem Ujjayi-Atem der Atemfluss kontrolliert und der Körper zusätzlich erhitzt. Astanga Yoga wird wegen seines hohen Maß an Dynamik auch Power Yoga genannt.
Im klassischen Yoga wird mit Ashtanga (wörtlich "achtgliederig") einer der vier klassischen Yoga Wege bezeichnet. Ashtanga ist dabei im klassischen Sinne das Selbe wie Kriya oder Raja Yoga. |